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Albert Speer - 1 Tag

Speer im Blitzlicht bei seiner Entlassung, 1966. Bildnachweis: Deutsches Historisches Museum
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Buchungscode:
KTDEASP
Termin:
25.10.2017 - 25.10.2017
Preis:
ab 84 € pro Person

Albert Speer

Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

Als der Kriegsverbrecher Albert Speer am 1. Oktober 1966 aus dem Gefängnis in Berlin-Spandau entlassen wurde, waren über tausend Schaulustige gekommen und dutzende Mikrophone und Kameras aus aller Welt auf ihn gerichtet. Dies war der Beginn seiner "zweiten Karriere" als scheinbar geläuterter Zeitzeuge des Nationalsozialismus. Die mit Unterstützung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin erarbeitete Ausstellung des Dokumentationszentrums lässt die Speer-Legende und damit auch den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit sichtbar werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage, warum Speers Geschichten in der BRD so lange und bei so vielen Menschen Resonanz fanden – auch noch, als die Forschung vieles längst widerlegt hatte. Speer gelang es, durch die ständige Wiederholung seines "Lebens-Tonbandes" und seine vermeintliche Authentizität eine Art Bestätigungskreislauf für seine Erzählungen zu schaffen. Mit unkritischer Bereitwilligkeit folgten Historiker, Publizisten, aber auch die deutsche Öffentlichkeit der Erinnerungsmanipulation des "guten Nazis" – nicht zuletzt, weil er eine Entlastung für jene bot, die sich selbst im Nationalsozialismus engagiert hatten. Neben der Ausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg stehen die Zeppelintribüne und der Justizpalast, Schauplatz der „Nürnberger Prozesse“, auf unserem Programm.


Reiseleitung : Reinhard Geib

 

Abfahrt: Stuttgart-Jägerstraße 07.30 Uhr , Rückkehr gegen 20.30 Uhr
 

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Tagesfahrt

  • Preis pro Person
    84 €