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Jüdisches Württemberg - 1 Tag

Freudental, Synagogenstein Foto: Peter Schmelzle
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Buchungscode:
KTDEJUE
Termin:
17.10.2019 - 17.10.2019
Preis:
ab 87 € pro Person

Freudental, Hochberg, Ludwigsburg, Stuttgart

Nach dem Besuch der einstigen Synagoge in Hochberg, des jüdischen Friedhofs und der einzigen im Landkreis Ludwigsburg noch erhaltenen Synagoge in Freudental steht Ludwigsburg auf dem Programm. In der Anfang des 18. Jahrhunderts durch Herzog Eberhard Ludwig gegründeten Residenzstadt wurden alsbald mehrere Juden mit ihren Familien aufgenommen. Es handelte sich dabei durchweg um jüdische Handelsleute, die zu Dienstleistungen für den Herzog bestellt worden waren und unter dessen persönlichem Schutz standen. Einige davon wurden zu Hoffaktoren ernannt, darunter Joseph Süßkind Oppenheimer (genannt "Jud Süß"), der um 1735 unweit des Ludwigsburger Schlosses ein Haus erwerben konnte. 1732 in die Dienste Herzogs Karl Alexander getreten, avancierte er zum wichtigsten wirtschaftlichen Berater des Fürsten. Mit seinem üppigen Lebensstil und seinem großen Einfluss am Hofe machte sich Oppenheimer im Lande unbeliebt. Als der Herzog überraschend verstarb, wurde der Hofjude Oppenheimer zum Objekt der Rache. Er wurde festgenommen, zum Tode verurteilt und vor den Toren Stuttgarts hingerichtet. Die 1952 erbaute Synagoge in der Hospitalstraße ersetzt die in der Reichspogromnacht im November 1938 zerstörte Alte Synagoge. Zum Ausklang koscher – das koschere Restaurant Teamim erwartet uns zum Abendessen (fakultativ und auf Anfrage).

Reiseleitung: Florian Indenbirken, Kunsthistoriker M.A.

Abfahrt: Stuttgart-Jägerstraße 09.00 Uhr – Rückkehr gegen 18.00 Uhr

- Busfahrt

- Reiseleitung

- Eintritte

- VVS

Mindestteilnehmerzahl 15 Personen

17.10.2019 - 17.10.2019 | 1 Tag

Tagesfahrt

  • Preis pro Person
    87 €
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