KunstReise 61. Biennale Venedig - 4 Tage

„In Minor Keys“
Das kuratorische Konzept nach dem überraschenden Tod von Koyo Kouoh nun von der Biennale di Venezia zusammen mit dem von Kouoh zusammengestellten Team realisiert: Gabe Beckhurst Feijoo, Marie Hélène Pereira und Rasha Salti sowie Chefredakteur Siddhartha Mitter und Assistent Rory Tsapayi. Bei der Vorstellung des Konzeptes machte die Gruppe deutlich, dass ein Hinwenden zu den „minor tones”, also der „Molltonart” in der Kunst, als Aufruf zum Entschleunigen, Zuhören und Zusammenkommen zu verstehen sei. Die Molltonart, die mit „strangeness” und Melancholie assoziiert wird, soll als Ausgangspunkt für eine polyphone Kunst dienen und den Hintergrund für ein kollektives Schaffen bieten. Das kuratorische Konzept sei mit einem tiefen Glauben in die Fähigkeit der Kunst und in die Künstler verbunden, neue Relationen und Möglichkeiten zu eröffnen. Es werden Künstler vertreten sein, die Türen öffnen, Beziehungen herstellen, fast wie ein Free-Jazz Ensemble. In der Schau wolle man gemeinsam mit den teilnehmenden Künstlern, Poeten, Performern und Filmemachern Schönheit schaffen und dabei eine sinnliche, weniger eine didaktische Ausstellungsatmosphäre kreieren.
Rory Tsapayi, Assistent von Koyo Kouoh, schloss die Präsentation mit einem Zitat Kouohs: „Wir sind alle müde. Die Welt ist müde. Wir müssen heilen und lachen, uns mit Schönheit, Liebe und Poesie umgeben, wir müssen tanzen und Essen zubereiten, wir müssen atmen… und die Radikalität der Freude genießen.” Koyo hat das Konzept vor ihrem Tod noch an die Biennale übergeben, sodass ihre Arbeit noch realisiert werden kann und ihre Idee der Gestaltung einer Zukunft ihr eigenes Leben überdauert, wie der Präsident der Biennale di Venezia, Pietrangelo Buttafuoco, betonte. Sie werde in der Ausstellung abwesend und zugleich anwesend sein.
Rory Tsapayi, Assistent von Koyo Kouoh, schloss die Präsentation mit einem Zitat Kouohs: „Wir sind alle müde. Die Welt ist müde. Wir müssen heilen und lachen, uns mit Schönheit, Liebe und Poesie umgeben, wir müssen tanzen und Essen zubereiten, wir müssen atmen… und die Radikalität der Freude genießen.” Koyo hat das Konzept vor ihrem Tod noch an die Biennale übergeben, sodass ihre Arbeit noch realisiert werden kann und ihre Idee der Gestaltung einer Zukunft ihr eigenes Leben überdauert, wie der Präsident der Biennale di Venezia, Pietrangelo Buttafuoco, betonte. Sie werde in der Ausstellung abwesend und zugleich anwesend sein.
Reiseleitung: Stefanie Alber, Kunsthistorikerin M.A.
1. Tag: Anreise nach Venedig
Flug von Frankfurt nach Venedig mit Lufthansa. Mit dem Wassertaxi geht es zu unserem in unmittelbarer Nachbarschaft der Giardini della Biennale gelegenen Hotel. Drei Übernachtungen in Venedig.
2. Tag: Giardini“ & Deutscher Pavillon
Im Deutschen Pavillon in den Giardini erwarten uns Henrike Naumann und Sung Tieu. Beide reflektieren in ihrem Werk gesellschaftliche, bürokratische und soziale Ordnungssysteme und legen dabei Spannungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft offen. Die Kuratorin Kathleen Reinhardt begründet ihre Entscheidung mit dem „konzeptuellen und bildhauerischen Werk“ der Künstlerinnen und deren „Fragen nach historischer Verantwortung und der Rolle individueller wie kollektiver Handlungsmacht aus der Perspektive einer jungen Generation, die die großen Themen des Deutschen Pavillons in einem komplett anderen Koordinatensystem verortet“.
3. Tag: Biennale im Arsenale
Heute lockt uns das legendäre Arsenale. Die einstigen Werftanlagen der Markusrepublik sind exklusiv während der Biennale für Besucher geöffnet. Zumeist im Originalzustand belassen, ergeben sie ein einzigartiges Ambiente für zeitgenössische Kunst aus aller Welt. Auch einige der spannendsten Collaterali, die in privaten venezianischen Palazzi stattfinden, stehen auf unserem Programm.
4. Tag: Peggy Guggenheim am Canal Grande
Anlässlich der ersten Nachkriegsbiennale 1947 kam Peggy Guggenheim nach Venedig, wo sie im Jahr darauf den Palazzo Venier de Leoni erwarb. Die am Canal Grande gelegene „Peggy Guggenheim Collection“ beherbergt von ihrer Gründerin gesammelte Meisterwerke von Picasso und Brancusi bis Mark Rothko und Jackson Pollock. Anschließend bringt uns das Wassertaxi zum Flughafen. Flug von Venedig nach Frankfurt mit Lufthansa.
Im Reisepreis enthalten:
- Flug ab/bis Frankfurt
- Bahnreise Stuttgart-Frankfurt Flughafen-Stuttgart
- Taxiservice (eventuelle Aufpreise siehe hier)
- 3 Übernachtungen mit Frühstück
- 1 Abendessen
- Transfers und Schifffahrten
- Reiseleitung und kunsthistorische Führungen
- Audio-Führungsanlage
- City Tax
Teilnehmerzahl: min. 15, max. 20 Personen
Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Stornostaffel B
Bitte beachten Sie unseren Mobilitätshinweis.
05.11.2026 - 08.11.2026 |
4 Tage
Venedig Melià Lido ****
Details
- Doppelzimmer pro Person1490 €
- Einzelzimmer1700 €
Venedig Melià Lido ****
Das Hotel befindet sich auf dem Lido. Die Giardini (Biennale) sind mit dem Vaporetto in etwa 15 Minuten zu erreichen. Die nächste Anlegestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hotels. Die Zimmer sind modern und komfortabel ausgestattet.