Niki de Saint Phalle und Aristide Maillol - 1 Tag

Niki de Saint Phalle, Buddha Foto: malcolmxl5
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Termin:
11.11.2022 - 11.11.2022
Preis:
ab 111 € p.P.

 im Kunsthaus Zürich

 

In einer umfangreichen Retrospektive mit rund 150 Exponaten wird die außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit Niki de Saint Phalle (1930 – 2002) beleuchtet. Das breite Spektrum ihrer Tätigkeit zeigt sich in Malerei und Zeichnung, Assemblagen, Aktionen und großformatigen Skulpturen, aber auch in Theater, Film und Architektur. Ihre Werke schuf die Künstlerin aus ihrer persönlichen Gefühlsverarbeitung wie auch aus einer kritischen Haltung heraus. Damit nahm sie sich sozialer und politischer Themen an, sie hinterfragte Institutionen und Rollenbilder – Auseinandersetzungen, die bis (oder gerade) heute ihre Relevanz behalten. Während ihre legendären «Schießbilder» in provokativen Performances entstanden, zeugen ihre späteren Werke von der Freude am Leben und am Menschen, veranschaulicht in den sinnlichen Nanas wie auch in der transformativen Wirkungskraft ihrer großen Installationen im öffentlichen Raum. Niki de Saint Phalle war eine populäre Außenseiterin, deren Formensprache sich uns eingeprägt hat. Ihr Gesamtwerk zeigt sich facettenreich – überraschend und exzentrisch, emotional, düster und brutal, humorvoll und fröhlich, und immer wieder herausfordernd.

 

Aristide Maillol (1861 – 1944) – der «Cézanne der Skulptur» – ist der bedeutendste französische Bildhauer der frühen Moderne nach Auguste Rodin. Ein Erneuerer, aber gleichzeitig zeitlos, verkörpert Maillols sinnliche Kunst die Werte der Klarheit und des Gleichgewichts der Formen. Die Ausstellung ist als Überblicksschau konzipiert, konzentriert sich aber auf die reiche Schaffenszeit vor dem Ersten Weltkrieg, als der Künstler seine wahre Berufung entdeckte und als Bildhauer hervortrat.
Die Ausstellung vereinigt über 150 Werke, die das Schaffen Maillols in all seinen Facetten beleuchten. Maillol hatte seine Karriere als Maler begonnen und schuf in dieser Gattung ein außerordentlich reizvolles Werk, das außerhalb Frankreichs noch wenig bekannt ist. Zu sehen sind auch Tapisserien, Fayencen, Druckgrafiken, Bücher und zauberhafte Zeichnungen. Einige Werke seiner Zeitgenossen Auguste Rodin, Paul Gauguin, Maurice Denis oder Édouard Vuillard ergänzen die Ausstellung und erlauben es, sein Schaffen innerhalb der Geschichte der Skulptur zu verorten.
 
 
Reiseleitung und Führungen: Dr. Rita E. Täuber, Kunsthistorikerin 
 
 
Abfahrt: Stuttgart-Jägerstraße 07.30 Uhr, Rückkehr gegen 20.00  Uhr
 
 
 

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Teilnehmerzahl: min.  15 – max. 25 Personen

11.11.2022 - 11.11.2022 | 1 Tag
Tagesfahrt
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